Hat da jemand die Betreffzeile vergessen? – Nein. Ganz bestimmt nicht. War es mangelnde Kreativität? Vielleicht. Trägheit? Hhmm… na soweit wollen wir dann doch nicht gehen.

Klar ist: es ist schon schwierig, immer jeden Monat diese Betreffzeilen zu schreiben. Wenn man einen Blogbeitrag schreibt, schreibt man ja gewissermaßen für Suchmaschinen. Da weiß man, dass mindestens das Keyword rein muss. Aber bei einem Newsletter? Da soll man begeistern. Vielleicht geschieht das gerade auch deswegen, weil man mal nicht weiß, was man schreiben soll. Ich hab’s mal probiert. Ob’s funktioniert hat, müssen dann Sie entscheiden. Vielleicht sehe ich das an den Öffnungsraten? Trotz Urlaubszeit? Mal sehen.

Und wenn Sie noch ein bisschen Zeit haben, bevor Sie in den Urlaub aufbrechen: Teilen Sie der WordPress-Community mit, woher Sie Ihre WordPress News beziehen. Hier gibt’s ein Umfrage-Formular dazu. Danke.

WordPress News

WordPress 4.9.7 ist am 5. Juli erschienen (en). Es war ein Security und Maintenance Update. Es behob einen Fehler der es Usern mit bestimmten Rollen ermöglichte, Dateien aus der Mediathek zu löschen. Darüber hinaus wurden 17 weitere Fehler behoben.


WordPress 4.9.8 wurde nochmal verschoben und kommt am Donnerstag. Es kommt mit einem Gutenberg-Callout. Dieser fordert den User nach dem Login im Dashboard auf, das Gutenberg-Plugin zu installieren und zu testen. Bin gespannt, wie das ankommt.


Nach dem WordCamp Europe sind jetzt auch alle Aufzeichnungen online. Wie immer findet man sie auf WordCampTV. Allen voran natürlich das Video von Matt Mullenweg (en) mit seinen Zukunftsplänen zu Gutenberg und Co.


Den White-Screen-of-Death (WSoD) vermeiden, das war Thema des PHP-Teams von WordPress im vergangenen Monat. Komplett weiße Bildschirme deuten in den meisten Fällen auf einen PHP-Fatal-Error hin, der vom Laien oft nur schwer zu finden ist.


Dazu passend: Alain Schlesser (vom PHP-Team) hat ein erstes Konzept vorgestellt, wie man User vor dem WSoD schützen könnte (en).


Am 20. Juli gab es einen WP-CLI Hack Day. WP-CLI ist ein Tool mit dem sich WordPress über die Kommandozeile ansteuern lässt. An dem Tag sollen neue Entwickler mit ins Boot geholt werden. Und so wie es scheint, war er ein voller Erfolg (en).


Jason Bobich hat eine Web-App geschrieben die es erlaubt, Beiträge der eigenen Website über einen simplen Editor zu verwalten. Er hat die App JustWrite genannt (en).


Meldung wenn die PHP-Version nicht passt.Aktuell weiß man nicht, welche PHP-Version ein Plugin benötigt. In WordPress 4.9.9. wird angezeigt, ob die gerade laufende PHP-Version ausreichend ist, um ein Plugin nutzen zu können.


Sollten vielleicht auch mal erwähnt werden: 15 Konfigurations-Tipps für WordPress, die jeder mal gehört haben sollte (en).


Dieses WordPress Plugin soll WooCommerce schneller machen indem es Daten in extra angelegte Datenbank-Tabellen speichert (en). Gibt’s derzeit nur auf Github.


Das populäre Plugin Advanced Custom Fields (ACF) hat ein großes Update auf Version 5.7.0 erhalten. Das Hauptaugenmerk haben die Entwickler auf die Steuerung der Bedingungen gelegt (en).


Auf dem WordCamp Europe haben wir gesehen, wie es aussehen kann: eine WordPress-Seite, die als so genannte Progressive Web App auf dem Smartphone lauffähig ist. Ein Team arbeitet jetzt an einem Feature Plugin, welches PWA-Funktionen nachrüsten soll (en).


Bei SmashingMagazine hat Jakub sein WordPress Notification Plugin vorgestellt (en).

Gutenberg

Gutenberg ist der neue Editor, der in WordPress 5.0 kommen soll. Laut Matt Mullenweg soll im August noch damit begonnen werden, den Editor in den WordPress-Kern einzubauen. Das ist auch der Grund, warum WordPress denn Callout (siehe oben) bringt: um Gutenberg noch populärer zu machen und möglichst viele Benutzer dazu zu bringen zu testen. Indes wird das Plugin stetig weiterentwickelt. Und das ist, was sich vergangenen Monat getan hat:

  • Version 3.2: Unter anderem können nun Bilder „inline“ eingebunden werden. In der Block-Auswahl gibt es nun auch die Möglichkeit, verschiedene Styles eines Blocks direkt auszuwählen.
  • Version 3.3: Es gibt jetzt einen Archiv- und einen Aktuelle-Kommentare-Block.
  • Version 3.4: Vorbereitung für WordPress 4.9.8: so zeigt der Classic-Editor eine Warnung, wenn er Blöcke enthält.

Version 3.4 ist es auch, die jetzt bekannt gemacht werden und mit dem viele Benutzer arbeiten sollen. Über den Callcaout sollen die Leute dann erst einmal auf dieser Übersichtsseite landen (en). Gute Idee dabei: auf der Seite ist gleich der neue Editor eingebaut. So kann man gleich testen.


Das „Try Gutenberg“ Callout kann auch deaktiviert werden. Das macht z.B. das Classic Editor Plugin.


Noch ist Gutenberg nicht „mobile-ready“. Sprich, der Editor kann nicht auf iOS und Android benutzt werden. Aber es gibt ein Team, welches daran arbeitet. Eine erste Vorab-Version soll es frühestens im Oktober geben (en).


Rich Tabor hat ein Block Unit Test Plugin für Gutenberg geschrieben, damit Theme-Autoren ihre Themes mit Gutenberg testen können (en).


ArrayThemes hat eines der ersten kostenlosen Themes für Gutenberg online gestellt (en). Es nennt sich Atomic Blocks.


Aus Hosting-Sicht hat Gutenberg noch ein paar Problemchen, die gelöst werden müssen (en). Unterdessen schulen die Hoster bereits ihre Support-Teams. Übrigens soll der Name „Gutenberg“ irgendwann nicht mehr verwendet werden. Es ist ja letztlich auch nur ein Codename.


Ein Plugin namens Frontendberg erlaubt es dem Benutzer Gutenberg im Frontend zu benutzen (en).

Sicherheit

Top-Thema des Monats Juli war wohl DomainFactory und deren Datenleck (dt.). Im Forum hatte ein User behauptet, Daten von Kunden gestohlen zu haben. Als Beweis lieferte er einige Datensätze. Mittlerweile ist klar, dass das keine lose Behauptung war, sondern der Hacker wohl auch Zugriffe auf andere Daten hatte. Als Kunde sollte man unbedingt seine Passwörter ändern.


Auch Typo3 hat’s mal wieder erwischt: Angreifer könnten Passwort überschreiben, teilte HeiseOnline mit (dt).

SEO

Google hat damit begonnen, die Mobile-First-Indexing auszurollen (en).


Ein neues Patent von Google zeigt, wohin die Pläne der Suchmaschine gehen: Sie will eine Seite ranken ohne sie überhaupt gecrawled zu haben (en).


In den AMP-Stories gibt’s jetzt eine Monetarisierungs-Funktion (en). Generell hat AMP-Stories nun Version 1.0.0 erreicht (en).


Affiliate Links machen Ihr SEO nicht kaputt, sagt Yoast (en).


Google Chrome weist jetzt darauf hin, dass eine Seite potentiell unsicher ist, wenn kein SSL-Zertifikat verwendet wird (en).


Einer Ranking-Faktor von Google ist NLP (Natural Langauge Processing). Hier steht, wie das (auf englisch) funktioniert (en).

Zum Schluss

Darauf habe ich gewartet. Nur für die härtesten WordPress und Wapuu Fans 😉

Bis zum nächsten Mal!

Ihr Dipl.-Ing. (FH) Florian Simeth