*PENG*PENG*KRACH*FUNKENREGEN* – „WOOOW!“ „UIIII!“ „OOOH!“

Na, gut in’s neue Jahr gestartet? Mittlerweile sind ja schon wieder ein paar Tage in’s Land gezogen. Haben Sie eigentlich gute Vorsätze für 2016? Wie zum Beispiel, die Zeit effektiver zu nutzen, sich nicht so leicht vom World Wide Web ablenken zu lassen, mehr zu coden oder zu bloggen? Ja? Na dann herzlichen Glückwunsch – Sie werden’s hoffentlich durchhalten…

Ich konnte meine guten Vorsätze noch nie wirklich komplett durchhalten. Und warum braucht man dazu auch einen Jahreswechsel? Sind wir wirklich so unflexibel? Wie wäre es mal mit dem Vorsatz, sich ein Monatsziel oder am Anfang jeder Woche ein Wochenziel zu setzen? Denn Fakt ist: Kleine Aufgaben lassen sich schneller lösen, als große. Man erreicht sein Ziel eher. Perfekt, oder? Und falls es doch mal ein Problem bei der Umsetzung der Aufgabe geben sollte, schauen Sie doch einfach mal im WordPress Plugin Verzeichnis nach – vielleicht werden Sie ja fündig?!

Nun, ganz so einfach ist es leider nicht immer (aber schön wär’s!). Aber dafür gibt es dann ja die WordPress Core-Entwickler, die sich effektiv mit auftretenden Problemen rund um WordPress beschäftigen.

2FA – 2-Factor-Authentification

Gerade wird bei WordPress darüber diskutiert, eine sogenannte „Zwei Factor Authentifizierung“ einzuführen. Diese 2FA soll sicherstellen, dass sich kein Dritter nur mit Benutzername und Passwort in eine Page einloggen kann, falls die Daten abgegriffen wurden. Seiteninhaber erhalten durch die 2FA also die Möglichkeit, sich mittels einem „zweiten Medium“ als rechtmäßiger Admin zu authentifizieren. Vielleicht ist Ihnen dies bereits bei Google aufgefallen, die diese 2FA zum Beispiel mittels SMS auf’s eigene Smartphone gelöst haben.

WordPress denkt aber bereits noch einen Schritt weiter und diskutiert auch, was zu tun ist, falls dem rechtmäßigen Admin dieses „zweite Medium“ (z.B. Handy) gerade nicht zur Verfügung stehtT. Wie kann dann sichergestellt werden, dass der Seiteninhaber vollen Zugriff auf seine Page erhält? Sie sehen schon: Fragen über Fragen.

Ganz ausgereift bzw. spruchreif ist die 2FA bei WordPress bis dato allerdings noch nicht und wir sind gespannt, wie der konkrete Lösungsvorschlag aussehen wird.

Jetzt updaten! 4.4.1 Security and Maintenance Release

Bereits über sieben Millionen Mal wurde die WP-Version 4.4, auch unter dem Namen ‚Clifford‚ bekannt, seit der Veröffentlichung am 8. Dezember 2015 heruntergeladen. Unglaublich, nicht wahr? Seit dem wurden aber auch viele Probleme (insgesamt 52 Bugs), die in Zusammenhang mit dieser Version auftreten, gemeldet. Super, dass eine solch große Community hinter WordPress steckt, die diese Fehler innerhalb kurzer Zeit findet und an die Entwickler weitergibt, damit diese schnellstmöglich behoben werden können.

Der offizielle Release der 4.4.1 Version fand am 6. Januar statt, nachdem nochmal ausgiebig auf Fehler getestet wurde. Am besten updaten Sie daher gleich Ihre WordPress Version, falls Sie es noch nicht getan haben, damit der Security und Maintance Release auch auf Ihren Seiten eingespielt wird.

Außerdem hält das neue Jahr noch eine Veränderung für Online-Händler bereit:

E-Commerce: Neue Informationspflicht

Rollen Sie gerade mit den Augen und denken sich „schon wieder“? Pünktlich zum neuen Jahr gibt es für Online-Händler natürlich wieder eine Neuerung. Zu diesem Thema muss man ja immer total up-to-date bleiben. Ein neuer Button hier, eine andere Bezeichnung dort. Und jetzt gibt es seit dem 9. Januar eine neue Informationspflicht für Onlinehändler, die besagt, dass jede Plattform, die Online-Kaufverträge oder Online-Dienstleistungsverträge anbietet, einen Link zur – ACHTUNG! – noch nicht existierenden Online-Streitbeilegungsplattform der EU bereitstellen muss. Und natürlich muss dieser Link für die Verbraucher leicht zugänglich sein.

Die vollumfängliche Plattform soll allerdings erst ab Mitte Februar vorliegen. Trotzdem müssen alle Händler (seit dem 9. Januar) bereits den folgenden Link ec.europa.eu/consumers/odr/ in ihre Seite aufnehmen (zzgl. eines kurzen Informationstextes; siehe „Weiterführende Links“), der auf diese neue Streitbeilegungsplattform verweist.

Diese neue EU-Plattform soll vor allem bei grenzüberschreitenden Onlinegeschäften für mehr Vertrauen bei den Verbrauchern sorgen, da sie als ‚verlässliche Anlaufstelle in Streifragen‘ agieren wird.

Und falls Ihnen die neue Informationspflicht gerade auf den Keks geht und Sie sich lieber später damit beschäftigen wollen, lesen Sie doch mal die Entstehungsgeschichte von Wapuu! Sehen Sie’s, schon wird man wieder abgelenkt, wo man es sich doch so sehr vorgenommen hat fokussiert zu bleiben!

Wapuu – Das WordPress Maskottchen

Wapuu

Was zum Henker ist ein „Wapuu“?? Noch nicht davon gehört? Dann wird’s Zeit!

Im Jahr 2009, auf der WordCamp Tokyo After Party, hat Matt Mullenweg (Gründer von Automattic – dem Unternehmen hinter WordPress) die japanischen User gefragt, wie man WordPress in Japan besser promoten könnte. Eine der Ideen war es, ein Maskottchen dafür zu nutzen. Das Hauptaugenmerk lag dabei darauf, dass es hauptsächlich von den japanischen Usern mitbestimmt werden soll, die bereits sehr vertraut mit anderen Maskottchen (wie z.B. dem Firefox-Maskottchen) waren.

Aber bevor ich hier alles nochmal wiederhole – die ganze Geschichte gibt’s unter wapuu.jp

Mittlerweile wird das Maskottchen nicht mehr nur ausschließlich in Japan genutzt. Wir haben es zum Beispiel auch schon auf dem WordCamp Köln, 2015, gesehen und es ziert mittlerweile auch T-Shirts, Tassen, etc., die man über mercantile.wordpress.org erwerben kann!

Also, lassen Sie sich mal kurz ablenken, um sich mit coolen WordPress Shirts und Gimmicks auszustatten, setzen Sie gute Vorsätze auch mal unter’m Jahr um und updaten Sie Ihre WordPress Page auf die neueste Version, um kein Risiko einzugehen!

In diesem Sinne viele Grüße von der Insel!

Ihre

Melanie Simeth
Dipl.-Ing. (FH)
Projekt- & Contentmanagerin

 

Weiterführende Links: