Ein gutes neues Jahr! Ich frage Sie nicht, ob Sie gut rüber gerutscht sind. Sie können es sicher nicht mehr hören. Es sagt sowieso jeder irgendwie „Ja“ 😉 Ich frage Sie stattdessen etwas anderes:

Haben Sie Ziele für 2018?

Haben Sie diese Ziele aufgeschrieben? Nein? Wieso nicht? Weil Sie „gute Vorsätze“ sowieso nicht einhalten können? Ich sage Ihnen was: das ist Unfug. Ich mache das nun schon seit Jahren und es klappt hervorragend. Dafür gibt es eine kleine Liste mit Business-Zielen und eine mit persönlichen Zielen. Beides ist wichtig. Gehen Sie also her, zücken Sie Ihre schöne Todo-Smartphone-App, erstellen Sie eine neue Liste und schreiben Sie „Private Ziele 2018“ drüber. Schreiben Sie etwas hinein, was Sie schon immer machen wollten.

Jetzt.

Noch besser: machen Sie eine Checkbox aus jedem Ihrer einzelnen Ziele. Dann können Sie sie am Jahresende abhaken. Das Gefühl, ein Jahres-Todo als „erledigt“ zu markieren, ist der Hammer. Ich verspreche es Ihnen!

Ende 2016 habe ich mir auferlegt, Bücher zu lesen, die nichts mit meinem Job als Entwickler zu tun haben. Natürlich habe ich es nicht geschafft, jeden Monat eines zu lesen. Aber alleine durch das Aufschreiben dieses Ziels, habe ich damit begonnen es umzusetzen. Und das hat mir extrem viel gebracht. Und wenn Sie schon länger diesen Newsletter lesen, dann hat es Ihnen auch etwas gebracht, denn ich bin mir sicher, einige von Ihnen haben diese Bücher auch gelesen und dadurch ihr Leben bereichert. Einfach nur, weil sie etwas erfahren haben, was sie noch nicht wussten. Oder weil Sie das Gelernte umsetzen konnten und dadurch ein Ziel erreicht haben.

Klopfen Sie sich auf die Schulter. Super gemacht!

eBook Cover von
Bessere Entscheidungen treffen lernen

Für alle anderen gilt: Bitte lesen Sie im neuen Jahr mindestens eines dieser Bücher und erweitern Sie Ihr Wissen!

Ich persönlich lese gerade „Das Robbins Power Prinzip“. Von Tony Robbins hab ich ja schon viel gehört. Unter anderem fliegt er sich mit dem eigenen Helikopter zu seinen Veranstaltungen wo der Eintritt mehrere tausend Dollar kostet. Wer etwas zum Thema „Entscheidungsfindung“ erfahren will, sollte auch einen Blick dort hinein werfen.

Aber nun Schluss mit den neuen Vorsätzen. Naja, vielleicht noch nicht ganz. Einen hab ich noch: testen Sie den neuen Editor Gutenberg:

WordPress News

WordPress-Zeitschrift von entwickler.de
Tipps und Tricks für erfolgreiche Websites

WordPress verändert sich. Seit einem Jahr gefühlt etwas stärker als zuvor, wie ich meine. Schuld daran ist Gutenberg, wie Morten Rand-Hendriksen bei LinkedIn geschrieben hat. Der Grund ist: Gutenberg kommt mit sehr, sehr großen Schritten und ist vielleicht schneller da, als Sie denken. Seien Sie vorbereitet! Testen Sie das Plugin jetzt. Schauen Sie, ob Sie etwas an Ihrer Website anpassen müssen.


Noch im November ist die neue Zeitschrift „WordPress“ von entwickler.de erschienen. Viele Altbekannte WordPress’ler haben tolle Artikel beigesteuert. Unter anderem Peer Wandiger, Vladimir Simović sowie ich selbst (*yay*). Die Zeitschrift gibt es im gut sortierten Zeitschriftenhandel oder direkt online.


Was kostet eine WordPress Seite wirklich? Na 3 Millionen Dollar pro Jahr. Das hat zumindest das Weiße Haus für seinen neuen Internetauftritt zahlen müssen.


Wer es noch nicht weiß: WordPress ist und bleibt das beste CMS. Warum? Genau aus diesen 101 Gründen 😉


Das Multisite-Team hat vorgestellt, wie es mit der Multisite-Funktionalität in WordPress weiter geht. Die Fokuspunkte liegen im nächsten Jahr unter anderem auf:

  • REST-API-Unterstützung für Benutzer, Seiten und Netzwerke.
  • Neue, interne APIs für Seiten und Netzwerke und
  • die Einführung von Seiten-Metadaten.

WordPress.org hat die Daten der WordPress-Umfragen der Jahre 2015 und 2016 online gestellt.


Das erste WordCamp Retreat in Soltau sucht nach Sponsoren.


Es gibt ein neues Cache-Plugin. Nennt sich (cool wie ich finde): WP Speed of Light.

Website-News

Der Presswerk-Podcast hat sich in Folge 36 mit der Thematik „EU Datenschutzgrundverordnung“ befasst. Dabei war der Jurist Udo Meisen zu Gast.


Werbung nervt. Denn manchmal ist sie einfach nur deplatziert. Was aber, wenn man viel mehr Spielraum darüber hätte, wo sich diese befindet? Mit Gutenberg wäre das möglich. Und genau darum geht es in dem Artikel von 10up: Werbung im Gutenberg-Zeitalter.


Passend dazu: Chrome will den hauseigenen Werbeblocker bereits ab Februar einsetzen.


Google überholt Facebook als Trafficquelle für Publisher.


Google hat heimlich die Such-Snippets-Länge erhöht.


Rand Fishkin (von moz.com) hat einen sehr interessanten Artikel veröffentlicht und sich dabei selbst gefragt: Ist SEO weiterhin am Wachsen? Seine Resultate unter anderem:

  • ~34% der Desktop-Suchen verursachen keine Klicks.
  • ~58.9% der Mobil-Suchen verursachen keine Klicks.
  • ~46% aller Gooogle-Suchen verursachen keine Klicks.

Gutenberg

Gutenberg wurde der neue Editor von WordPress getauft, der in WordPress 5.0 Einzug halten soll. Es gibt sogar schon eine offizielle Gutenberg-Seite die den neuen Editor erklären soll.


Am Anfang war das Geschrei über Gutenberg groß. Es hagelte förmlich schlechte Rezensionen. Nun aber scheint sich das alles zu legen. Menschen brauchen einfach ein klein wenig Zeit, neue Dinge anzunehmen. Das beweist unter anderem ein netter Blogbeitrag von Josh Pollock, der darüber schrieb, warum er Gutenberg jetzt doch nicht mehr so schlecht findet.


Trotzdem sehen einige die Entwicklung kritisch. Unter anderem deswegen, weil ein Großteil der Entwicklung von Automattic-Angestellten gestemmt wird. Die Frage die sich stellt ist: bleibt die Community hier außen vor – vor allem die Entwickler? Man darf nicht vergessen, Automattic setzt Gutenberg dann auch auf wordpress.com ein und verdient damit eine Menge Geld. Möchte das Unternehmen hier die Community für ihre Zwecke „ausnutzen“?


Auf dem WordCamp US gab es einen so genannten „Gutenbooth“. Dort konnten man Gutenberg testen. Das soll den Entwicklern Anhaltspunkte liefern, wo es noch Nachbesserungsbedarf gibt. Hier gibt es eine Zusammenfassung. Unter anderem war vielen Usern nicht klar, dass es mehrere Quote-Styles gibt.


Achja: die Gutenberg-Tests wurden als Video aufgezeichnet. Die WordPress-Community sucht jetzt nach Freiwilligen, die diese Videos auswerten.


Was ist neu in Gutenberg? In Version 1.9 gibt es jetzt wiederverwendbare Blöcke.


Es gibt ein neues Plugin welches es erlaubt, eigene Gutenberg-Felder anzulegen.


WordPress.com erklärt seinen VIP-Kunden was Gutenberg ist und was sich 2018 ändert.


HumanMade hat ein WhitePaper rausgebracht. Der Titel ist interessant: How Gutenberg will affect your business.


Wer Gutenberg nicht selbst installieren kann, kann einen Blick auf Frontendberg werfen.


Gute Nachrichten für alle Kunden von AdvancedCustomFields: Mit dem Erscheinen von Gutenberg soll das Plugin ebenfalls damit kompatibel sein.

WordPress Sicherheit

Das hier ist echt der Burner und beschämt mich zutiefst. Der Artikel mit dem Titel „Backdoored Plugins by our own Community Members“ beschreibt, wie WordPress-Community Mitglieder die Community ausnutzen, um sich daraus einen finanziellen Vorteil zu verschaffen. Im Blogbeitrag werden öffentlich drei Namen genannt. Drei selbst ernannte SEOs, die über eigene Plugins so genanntes Cloacking betreiben. Dabei werden auf den Webseiten der Plugin-Nutzer Backlinks eingeblendet die dazu dienen sollen, ihre eigene Seiten bei Suchmaschinen besser ranken zu lassen. Der Website-Betreiber kriegt in der Regel davon nichts mit. Das Ganze schadet am Ende nicht nur ihnen selbst, sondern auch den Website-Betreibern sowie der gesamten WordPress-Community. Ein großer Ärger!


Mehrere tausend WordPress Seiten sind wohl mit einem so genannten Keylogger infiziert worden. Das ist ein kleines JavaScript, welches Benutzereingaben (unter anderem Benutzernamen und Passwörter) ausspähen kann.


Ganz doof: Eine Hintertür in einem bekannten Captcha-Plugin verseuchte 300’000 WordPress-Seiten mit Schadcode, der es erlaubte, Admin-Zugangsrechte zu bekommen.


Nicht unbedingt in Zusammenhang mit WordPress, aber auch doof: Durch Brute-Force-Attaken konnten Hacker die Rechenpower der Server von Webseiten-Betreibern anzapfen und damit dann Cryptogeld schürfen.


Darüber hinaus wurden drei weitere Plugins aus dem Verzeichnis gelöscht, weil sie Hintertüren hatten, die Inhalte nachladen konnten:

  • Duplicate Post and Page
  • No Follow All External Links und
  • WP No External Links

In diesem Sinne: Happy New Year 2018!

Ihr Dip-Ing. (FH) Florian Simeth