
Idea von Flickr-User: orkoboi
Ich glaube, es ist gar nicht so schwer, zu erkennen, welche Trends man im Jahr 2010 verfolgen soll. Zwar befinden wir uns gerade direkt in der Jahreshälfte, trotzdem hat man noch Zeit, ein Entrepreneur zu werden. Achja: die Zeit sollte man eigentlich immer haben oder sich die Zeit nehmen
1. Membership-Site aufsetzen
Was ist das? Man verpflichtet seine User, für einen bestimmten Content zu zahlen. Ähnlich, wie es manche Zeitungen schon heute tun.
Was soll man da reinschreiben? Naja… ich glaube, das ist Ihre Sache. Auf alle Fälle sollte es etwas sein, was jedem etwas bringt. Das heißt: Sie müssen das entscheidende Know-How für ein Thema mitbringen und die User müssen daraus Profit schlagen können. Sie können locker 10 Euro oder auch mehr für den Inhalt verlangen. Das hängt natürlich davon ob, für wie wertvoll Sie den Content erachten.
2. Arbeitslosen helfen
Vielleicht waren oder sind Sie gerade selbst in dieser Situation: Sie sind arbeitslos und man hat keine Chance, wieder raus zu kommen. Generell gibt es in Deutschland viele Leute, die arbeitslos und natürlich arbeitswillig sind. Helfen Sie diesen Leuten. Chancen gibt es viele. Vielleicht bauen Sie eine Membership-Site, die solchen Leuten hilft, besser für Vorstellungsgespräche gerüstet zu sein. Oder schreiben Sie ein Buch darüber. Natürlich nur, wenn Sie glauben, Sie können dabei etwas gutes tun.
3. Zeit in Geld verwandeln
Hört sich leichter an, als es ist. Aber genau das machen auch Lehrer und Professoren an Universitäten oder Hochschulen. Wenn Sie glauben, Sie haben in einer Nische ein besonderes Wissen, warum dann nicht mit anderen Teilen? Geben Sie Unterricht oder versuchen Sie, einen Auftritt in breiter Masse zu organisieren. Z.b. bei den Volkshochschulen.
4. Einen Online-Shop kreieren
Machen Sie’s wie Tim-Ferriss. Verkaufen Sie etwas online. Bei ihm waren es Nahrungsergänzungsmittel. Bei mir sind es ganz einfach Teesorten. Ein Online-Shop kostet fast nichts. Bei Strato bekommt man diesen z.B. schon ab 10 Euro im Monat. Kümmern muss man sich um fast nichts mehr. Die Zahlungsmodalitäten sind teilweise schon mit inbegriffen.
5. Bloggen
Ja! Bloggen kann immer noch Geld bringen. Vorausgesetzt man platziert die Werbung richtig
Hier findet man einen tollen Artikel darüber, wie viel Geld manche doch verdienen (Stand: Juli 2010). Für mich ist es nichts. Ich habe keinen Bock, für Fremdlinge und selbst geschriebenen Empfehlungen Geld zu verdienen. Wenn dann teile ich nur persönliche Dinge und Erfahrungen. Aber das ist jedem das seine.
6. Das nächste Facebook entwickeln
Wir alle warten drauf… auf die Zeit, bis Facebook endlich rentabel wird. Aber das kann mit Sicherheit noch etwas dauern. Im Moment lebt Facebook ja nur von Fund Raising. Eine Benutzerzahl in der Größe von ganz Europa zu haben ist aber doch irgendwie verlockend
7. iPhone-Application entwickeln
Diese kleinen Dinger gibt es zwar schon zu genüge, aber wenn Sie eine tolle Idee haben: nichts wie ran! Alles was man braucht ist jemanden, der das App entwickelt. Outsourcing ist auch hier das Stichwort. Im Netz gibt es zahlreiche Leute, die darauf warten, ihre Idee umzusetzen. Und sie profitieren mit.
8. Social Media Marketing betreiben
Ohja. In vielen Bereichen Deutschland gibt es sowas eigentlich noch nicht. In München ist jede Firma irgendwie “online”. Nein… nicht nur über die eigene Website ist man erreichbar sondern auch über Facebook, Twitter, im eigenen Forum und so weiter. Es ist zwar etwas schwer, den Leuten begreiflich zu machen, dass man dort sein sollte, wie die User auch sind. Aber das war ja früher mit den Websites das gleiche. Dort meinte auch jeder: “ach… das brauche ich nicht”. Und wo sind wir jetzt?
9. …
Phuu.. denken Sie nach. Schalten Sie Ihr Hirn ein und Sie werden sehen: Ihnen werden noch weitere tolle Ideen einfallen. Letztens bin ich übrigens auf die Seite von chocri gekommen. Dort kann man sich die eigene Schokolade zusammenbasteln. Ganz nach dem eigenen Geschmack. Das können nur andere? Falsch gedacht! Werden Sie ein wenig kreativ!